Trainieren, aber wie? (I)

Die obige Frage stellen sich viele Amateure (Leute, die sich täglich nicht mehr als eine Stunde und umsonst, d.h. ohne Bezahlung, dem Schach widmen :-) )

Eröffnungen werden jedenfalls überproportional “trainiert”, aber kann man da wirklich von Training sprechen? Die Anzahl der jedes Jahr neu erscheinenden Bücher zum Thema Eröffnungen, die Starting Outs, Winnig with und GM-Repertoire-Schinken sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache: Der Amateur will unterhalten werden, er will Hoffnung vermittelt bekommen rasch mit Hilfe von Eröffnung X oder Variante Y zum Erfolg zu kommen. Daher kaufen Amateure auch Bücher, die

- einfach das Blaue vom Himmel versprechen oder auch
- von der Zielgruppe her weit über der eigenen Kragenweite liegen.

Nun sei das jedem unbenommen, der solche Bücher gerne liest oder diese einfach nur sammeln will (auch solche Schachspieler gibt es!). Alle anderen aber fragen sich vielleicht mit Blick auf ihr Rating und die Massen von Eröffnungsbüchern in ihren Regalen: Was bringt mir das Ganze?

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